1.470 Euro Prämie für’s Kopftuch

Wie erst am 18. Oktober bekannt geworden ist, hat das Berliner Arbeitsgericht bereits im März einer jungen Muslimin aus dem Irak 1.470 Euro Entschädigung zugesprochen, weil ihre Bewerbung als Zahnarzthelferin in Spandau mit Verweis auf ihr Kopftuch zurückgewiesen worden ist. Der Zahnarzt hätte die heute 24-Jährige durchaus eingestellt – wenn sie bereit gewesen wäre, ohne Kopftuch zu arbeiten. Diese Anforderung diskriminiert die Muslimin in unzulässiger Art und Weise, entschieden die Juristen. Denn das Kopftuch würde in der Zahnarztpraxis niemanden stören, meinen die Richter …

Die junge Frau freut sich und kann das Geld gut brauchen. Sie hat mittlerweile eine andere Stelle gefunden, an der sie ihr Kopftuch tragen darf.

Dazu erklärt Manfred Rouhs:

„Die Justiz erzieht Arbeitgeber regelrecht zur Unehrlichkeit. Sage ich einem extrem übergewichtigen Mann, der sich um Arbeit bewirbt, daß seine Anstellung solange nicht in Frage kommt, wie er nicht mindesten soundsoviel Kilogramm abspeckt, laufe ich Gefahr, wegen Diskriminierung verurteilt zu werden. Und einer jungen Muslimin darf ein Arzt, Rechtsanwalt oder Steuerberater – Arbeitgeber, die Publikumsverkehr haben und dies bei ihren Personalentscheidungen berücksichtigen müssen – nun auch nicht mehr sagen, daß ihr Kopftuch bei der Arbeit fehl am Platze ist.

Stellt der Arzt die Dame ein und läßt sie mit Kopftuch auftreten, dann verliert er Patienten. Extrem übergewichtige Menschen sind weniger leistungsfähig und häufiger krank als normalgewichtige – die Ausfälle schaden dem Betrieb. Das Problem läßt sich im einen wie im anderen Fall nicht einfach ignorieren.

Ein professionell auftretender Arbeitgeber wird nun schlicht jeden Bewerber, den er nicht einstellen kann oder will, mit einem seifenblasenartig formulierten Standardtext ohne jede Aussagekraft abblitzen lassen. Der oder die Zurückgewiesene wird in der Ablehnung vergeblich nach der regelmäßig durchaus wichtigen Antwort auf die Frage suchen: ‚Was mache ich falsch? Was muß ich ändern, um am Arbeitsmarkt eine Chance zu haben?‘

So sieht Justiz im Wolkenkuckucksheim aus – eine Rechtsprechung, die niemandem hilft!“

 

Kategorie: Berlin

Kommentare (15)

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  1. Ragnar Vagmörnasson sagt:

    XX Denn das Kopftuch würde in der Zahnarztpraxis niemanden stören, meinen die Richter …XX

    Und, wie viele davon hat er gefragt?

  2. Rechtschaffen sagt:

    Wenn der Zahnarzt die Lachgas Dosis erhöht,sich selbst
    einen Rauschebart anklebt und nur an Halloween arbeitet-
    könnte daraus ja doch noch was werden!

  3. Bernd sagt:

    Gibt es in diesem Land überhaupt noch jemanden der für uns
    DEUTSCHE ist? Die Entwicklung der letsten Zeit lässt erkennen, das dieses Land, was sich DEUTSCHLAND nennt, abgeschafft werden soll.
    “Heute tollerant morgen Fremde im eigenem Land”
    DEUTSCHE wir verlieren UNSERE HEIMAT

  4. Martin Brandt sagt:

    Jeden Monat eine Bewerbung? Auch so kommt man dann an Geld.

  5. Fräulein vom Amt sagt:

    Ich werde mich niemals von einem Kopftuch-Fräulein behandeln lassen. Gleichfalls meide ich Angebote von Moslems. Da fühle ich mich (oder werde) immer betrogen. Das beruht auf Erfahrungen mit den sog. Fachkräften. Noch darf man ja sein Geld da ausgeben wo man will. Wer weis wie lange noch …

  6. Michael Marcellus sagt:

    Ich glaube schon manchmal, dass die Behörden die Übersicht verloren haben, oder es ist ihnen egal, wie es mit der Existenz des Landes weitergeht!!!

  7. Gerhard sagt:

    Die Knebelgesetze gegen Deutsche werden immer mehr. Die Deutschen lassen sich das gefallen aus Dummheit, weil sie einer Gehirnwäsche aus der linken Ecke unterlegen sind.

  8. manfred rappel sagt:

    wehret den anfängen – aber alles schon zu spät – armes deutschland

  9. Wahrfinder sagt:

    Muß selbst in Bälde einen neuen Zahnarzt suchen,
    bin jetzt schon in Panik vor dem denkbaren Anblick!
    Dann aber nix wie weg!
    (Richter hergehört!)

  10. Bullrich sagt:

    Wegen Panik vorm Zahnarzt muss man sich doch nicht schämen. Aber Angst vor der Schwester? Nicht gerade sehr männlich was hier vorgetragen wird.

    “Gleichfalls meide ich Angebote von Moslems. Da fühle ich mich (oder werde) immer betrogen.” Sind die ihnen etwa untreu?

  11. Goldplombe sagt:

    Was soll diese Eierei?In jeder Berufstätigkeit kann der Arbeitgeber die Gestaltung der Arbeitskleidung vorschreiben. So wie ein Müllwerker seine Arbeit nicht in Sandalen sondern mit den vorgeschrieben Arbeitsschuhen ausführen muß,kann es nicht angehen,daß eine Zahnarzthelferin sich mit einem Kopftuch bedeckt am Stuhl bewegt. Die Regeln schreibt der Arbeitgeber vor und nicht das Gericht. Wenn die Dame in einer solchen Tätigkeit mit Kopftuch arbeiten will,soll sie doch in ihr Herkunftsland zurückgehen,da braucht man sie bestimmt dringend!

  12. Sertorius sagt:

    Der geschädigte Zahnarzt (und sicherlich viele zeitunglesende Kollegen) wird sich hüten, noch einmal eine Mohammedanerin (ob mit oder ohne Kopftuch) zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Eine nichtssagende Absage ist immer noch der beste Weg, Ärger zu vermeiden – so will es das Gesetz.

  13. Marc Magoni sagt:

    Uns reicht die überhandnehmende Überfremdung in Berlin!!!

    Nichts gegen Menschen aus anderen Kulturen in einer vernünftigen und überschaubaren Anzahl. Aber wir haben keinen Krieg geführt und niemandem etwas getan, dass man uns immer mehr unsere Städte wegnimmt! In immer mehr Vierteln Berlins fühlt man sich mehr wie in einem türkischen oder arabischen Getto als in einer deutschen Stadt. Mir tun die zugewanderten Menschen leid, die von unseren Politikern mit falschen Versprechungen hergelockt wurden.

    Wenn der Ostteil der Stadt wenig Migranten hat, aber die Mehrheit der Kinder in Gesamt-Berlin bereits einen Migrationshintergrund, dann sind die meisten Bezirke im Westen Berlins in der Zukunft nur noch türkisch-arabische Gettos. Wir rühren die Werbetrommel für Pro-Deutschland. Sollte Pro-Deutschland auch nichts gegen die Gettoisierung und Überfremdung tun, wird es wahrscheinlich in einigen Jahren ziemlich krachen…

  14. Nachtwächter sagt:

    Demnächst nur noch alles in Arabischer
    Sprache wie Krankenschein, Sprechstunden
    (was heute zur Normaliger Realität dazu
    gehört),etc. u.s.w. .
    Wie würde dann demnächst der Arzt
    aussehen wenn dieser Arabischer herkunft
    wär?
    Die Antwort wäre Langer Rausche Bart
    Langes Gewand und Koran in alle Fälle
    in der Arzttasche.

  15. Jeannette sagt:

    Ich finde es schlichtweg unfair und unrichtig die Strafe, die wegen einer Diskriminierung gezahlt werden musste als “Prämie zu bezeichnen. Ein Kopftuch hindert eine Muslima nicht daran ihren Beruf ordnungsgemäß auszuführen.
    Ich bin keine Muslima aber ich bedecke meine Haare auch und es gibt ebenso Christinnen, die ihre Haare bedecken.
    Warum also sollte es bei einer Muslima ein Problem sein? Weil sie muslimisch ist? Ein Kopftuch ändert doch nichts an der Qualität ihrer Arbeit…