Filmbericht zum Mord am Alexanderplatz

Wolfgang Wenzel war am 16. Oktober 2012 am Alexanderplatz mit seiner Kamera vor Ort, als Berliner Bürger Jonny K. gedachten, der an dieser Stelle ermordet wurde. Hier sein Filmbericht.

Kategorie: Berlin

Kommentare (15)

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  1. Michael Marcellus sagt:

    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wenn man so etwas sieht. Was ist nur aus unserer Hauptstadt geworden…

  2. Sebastian sagt:

    Die Tötung in einen religiösen Kontext zu stellen entspringt doch nichts weiter als der Denkweisse von Pro-Berlin. Im Gegensatz zu Äusserungen von mordenden Nationalisten ist hier nichts über religiöse Motivation bekannt.

    Weiterhin ist das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen: Vers 190 leitet ein dass es im eine Verteidigungssituation geht:
    “Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertreter nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen die übertreten.”

    Genausogut könnte man auch 5. Mose 21,18-21 durchlaufen lassen, nach dem man seinen ungehorsamen Sohn totschlagen soll. Das hat mit dem Geschehen nichts zu tun, hier wird Religionsfeindlichkeit blos als Mittel zur Ausgrenzung eingesetzt.

  3. Martin Brandt sagt:

    @Seb2
    Gut gefunden: 186.(190.) Und bekämpft sie in Allahs Pfad… Aber dann folgt 187. (191.) Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt und vertreibt sie…
    Und es folgt auch der richtige 190. (194.) Der heilige Monat-für den heiligen Monat und (für) die heiligen Stätten Vergeltung.
    Hier nun muß man wissen, lieber SEB 2, hier zeigt sich, warum es so formuliert wird. Olle Mohammed wollte natürlich nicht unbedingt mit der Tür in die Kaahba fallen: er wollte seine Kämpfer bei Laune halten und suchte (wie Sie) nach Formulierungen, die den Gegnern die Schuld zuschieben konnten. Hier zeigt sich also: Im Kampf auf “Allahs Weg” (sabil) ist es erlaubt, auch im heiligen Monat, wie ihn das Heidentum, dem auch seine Anhänger oft noch anhingen, kannte, und an den heiligen Orten(Mekka) Vergeltung zu üben. Mit diesen Versen wollte Mohammed seinen Kämpfern die evtl. Bedenken wegen des Zuges gegen Hudaibija (heute: Mekka) im Jahre 628 n. C zerstreuen. Der berühmte Stein war nämlich ein uraltes, nichtmoslemisches Heiligtum. Noch Fragen, Kienzle? Ja, Hauser. Warum versucht olle Sebbi 2 mit diesen Hinweisen Rückzugsgefechte? Er weiß doch, daß wir wissen, daß er weiß, daß wir wissen, der Koran ist ein von Mohammed wunderbar formuliertes Buch über seine Probleme mit der Umsetzung seiner Gier nach Einfluß. Also neben der harten Linie auch weiche, unblutige Verse.
    Also Sebbi, leg Dich nicht mehr mit Klingonen an.

  4. Martin Brandt sagt:

    @ Sebastian (2?)
    Türkenbande spuckte auf toten Jonny K.
    Übernahme aus PI:
    Im Fall des laut Polizei aus reiner Mordlust erschlagenen Jonny K. haben sich nach der Festnahme des griechisch-türkischen Osman A. (Foto) – welcher echte Grieche nennt sich Osman – zwei weitere Mörder der Polizei gestellt, ein Mehli Y. (19) und ein weiterer Mann (21) der sechsköpfigen Ausländer-Bande. Vom dreiköpfigen Rest sollen sich einer in die Türkei abgesetzt haben und zwei noch in Berlin sein. Die Polizei kennt alle Namen. Nachdem das Opfer Jonny K., der asiatisch aussieht, regungslos am Boden lag, hat die Saubande laut BILD noch auf ihn gespuckt.

    Auch das beweist, daß hier rassistische Motive mitspielten. Davon ist aber in der linken Qualitätspresse genauso wenig die Rede wie von Mord, man hat sich auf “Prügelattacke” geeinigt. Da könnte doch glatt noch Bewährung herausspringen.

  5. Poko sagt:

    Nun sind ja auch schon wieder zwei Kulturbereicherer auf freien Fuß.
    Ich verstehe die Welt nicht mehr!
    Sebastian,woher bist du denn Entsprungen?
    Ich arbeite seit vielen Jahren nur nacht´s in Berlin auf Baustellen wie Boddinstr.,leinestr,kottbusser Tor,Moritzplatz,Herrmannplatz usw.
    Neulich Bhf. Gesundbrunnen:Südländische Typen mit Akzent Spucken von einer Brücke auf uns runter , “schweinefresser Arbeitet! wir gehen eure Frauen F…..n , usw. Ich könnte ein Buch schreiben darüber was nachts hier in Berlin wirklich abgeht.Ihnen passiert hier aber nicht´s.Mit bunten Haaren und “Arbeit ist Scheiße” t-shirt fasst Sie nicht mal der gemeine Muselmann an.
    @ Martin Brandt , die beiden bekommen nicht mal Bewährung, hatten schlechte Kindheit, gute sozialprognose,haben sich selbst gestellt und sind ja die armen verlierer in der bösen deutschen Haupstadt. Da gibt es bei dieser Rechtsprechung eine Woche Kompott verbot.

  6. Fräulein vom Amt sagt:

    @Poko

    Endlich mal NICHT das ewige “wie lange noch und wann wird die Regierung oder die Deutschen endlich wach bla, bla”.

    Sie nennen reale Fakten. Ein ganz hervorragender Kommentar. Respekt!

  7. Fräulein vom Amt sagt:

    Ein junger Deutsch-Thailänder wird von Türken (oder sog. Paß-Deutschen) brutal totgeschlagen. Zwei Täter stellen sich und beschuldigen einen dritten Täter (19) der Haupttatlast. Der hat sich inzwischen auf Grund seiner “sozialen Bindungen” mit seiner Mercedes-S-Klasse in die Türkei abgesetzt. Die zwei geständigen Opferlämmer kommen auf Grund ihrer Geständnisse und “sozialen Bindungen” auf freien Fuß. Und nächsten Dienstag erwarten die Türken und die Deutsche Regierung ihren Führer Erdogan als hochgeehrten Staatsgast in Berlin.

    Na geht´s noch!? Was meinen wohl die Angehörigen und Freunde des Opfers dazu? Wie müssen sich die Eltern von Johnny K. fühlen?
    Staatsanwalt und Richter machen sich zu Komplizen dieser Totschläger und zukünftiger Nachahmer. (Merkel & Co. sind mir keinen Kommentar wert.)

    RICHTIG WÄRE:
    1. Erdogan ausladen und die Auslieferung des flüchtigen Täters einfordern.
    2. Knallharte, abschreckende Strafen für die Täter, ggf. Aberkennung der Deutschen Staatsbürgerschaft, Ausweisung und lebenslanges Einreiseverbot nach Deutschland.

  8. Joachim sagt:

    Ich möchte die Schlagzeilen sehen, wenn Deutsche einen Türken totgetreten hätten!!!

    Letzte Tage habe ich im Radion als Aufmacher gehört, eine Frau wurde Fremdenfeindlich beleidigt. Aber wo ist die Presse, wenn es ständig zu GEWAL gegen DEUTSCHE kommt?

  9. Thomas sagt:

    Ja Joachim, sehr wahr!
    Bin selber letztes Jahr auf offener Straße beleidigt, bespuckt und geschlagen worden. Mit Kommentaren wie “Ihr Deutschen glaubt, Ihr seid was besseres, aber jetzt wirst Du für die Gesellschaft leiden.”, “Du Hurensohn” (natürlich), “Mein Schwanz ist riesig, aber Deiner ist nur ganz klein.” (fast schon wieder lustig) und “Ich spucke auf Deutschland!” (während ich angespuckt wurde, ich war also Deutschland).
    In der Verurteilung (immerhin) des Täters zu 80 Tagessätzen war nur von Körperverletzung die Rede.

  10. Sebastian sagt:

    Ihre Erlebnis in allen Ehren, aber ist das ein Wunder wenn Menschen wegen ihres Aussehens in Schulladen gesteckt und verachtet werden, sie auf ebensolche Schemata zurückgreifen?
    “Ziegenzüchter-und Kamelmistsammlermilieu”, “asoziale Zuwanderer” und “Asylterroristen” sind nur einige Worte, die Pro-Deutschland-Aktivisten hier offen gebrauchen.

    @Brand: Ich weiss nicht ob sie ihren Geschreibe selbst verstehen, ich nicht.

  11. @ Sebastian

    Falsch. Von pro Deutschland stammen solche Begriffe nicht.

  12. Andreas Kudjer sagt:

    @ Sebastian

    Das ist starker Tobak und läßt mich nicht kalt. Ich habe deshalb die Suchmaschine dieser Seite hier betätigt und weder zu “Ziegenzüchter” noch zu “Asylterroristen” usw. auch nur einen einzigen Eintrag gefunden.

    Zuwanderer und Asylbewerber sind nicht die Gegner der Bürgerbewegung pro Deutschland. Wir kritisieren vielmehr unsere eigenen deutschen Politiker für ihre falsche Zuwanderungspolitik. Das ist demokratisch völlig legitim. Hetze gegen Ausländer ist dagegen nicht legitim.

  13. Sebastian sagt:

    Verächtliche Ausdrücke sind doch hier an der Tagesordnung. Wollen Sie es vielleicht nicht sehen?
    Konkret äussert sich Brand, der sich als Mitglied ausgibt, so:
    http://www.pro-berlin.net/?p=4938

    Seidenstickers Anzeigeaktion kann man getrost als politisch motiviert bezeichnen, umso mehr als dass sie hier ihre explizite Erwähnung fand. Und wenn Sie mit einem Plakat “140 Asylanten – nicht bei uns” durch die Stadt fahren bekomme ich schon den Eindruck, dass jene zu ihrem Feindbild gehören.

  14. @ Sebastian

    Falsch, verächtliche Ausdrücke sind hier keineswegs an der Tagesordnung. Hier sind viele hundert Blogbeiträge veröffentlich, und Sie zitieren jetzt genau EIN Beispiels für eine angeblich verächtliche Wortwahl. Und dieses Beispiel lautet:

    “Also mea culpa: wir brauchen Asylanten!!!! Wir gutmeinenden Deutschen dürfen zwar nicht mehr Neger oder Kameruner sagen, aber wenn deren Asylterroristen anreisen, muß man sie nur kurz schütteln, dann wird das Bruttosozialprodukt schon kräftig ausgeweitet: Kuckst Du hier bei Frankfurter Allgemeine(Rhein/Main)
    Mann schmuggelt 183.000 Euro in alten Turnschuhen

    26.10.2012 · Nach der Festnahme stellte er erst einmal einen Asylantrag. Ein 47-jähriger Mann hat am Frankfurter Flughafen versucht, 183.000 Euro Bargeld nach Deutschland einzuschmuggeln.

    Sie waren in alten Turnschuhen versteckt: 366 Fünfhunderteuro-Scheine.

    Das Geld hatte der 47-Jährige in alten Turnschuhen versteckt, wie die Bundespolizei am Freitag in Frankfurt mitteilte. Der Mann aus Kamerun war am Vortag den Ermittlern aufgefallen, weil er mit einem gefälschten französischen Pass einreisen wollte. Von dem kleinen Vermögen in seinem Koffer wollte er nichts gewusst haben. Die Beamten vermuteten, dass die 366 Fünfhunderteuro-Scheine aus kriminellen Geschäften stammen und beschlagnahmten sie. Der 47-Jährige stellte nach seiner Festnahme einen Asylantrag.
    Na klar, und es wird sich auch ein Gericht finden, daß ihm politische Verfolgung attestiert. Evtl könnte er sogar in NRW eine Anstellung als staatlich geprüfter Islamlehrer finden, das Grundgesetz verhöhnen und Beamte anlügen versteht er doch schon, ist also Scharia-tauglich.”

    Das ist gewiß sehr spitz formuliert, aber hier werden keineswegs Asylbewerber pauschal als “Asylterroristen” bezeichnet. Vielmehr geht es um einen einzigen Fall, in dem ein Asylbewerber offenbar Straftaten begangen hat bzw. begangen haben soll. Das ist doch wohl etwas anderes.

    Die Losung und das Plakat “140 Asylanten – nicht bei uns” stammen nicht von pro Deutschland, sondern von einer Anwohnerinitiative, die mit Parteipolitik bzw. dem rechten Spektrum nichts zu tun hat.

    Lars Seidenstickers Strafanträge wandten sich gegen politische Akteure, nicht gegen den “durchschnittlichen” Asylbewerber. Außerdem belegt ein Strafantrag gegen Personen, die Gesetze mißachtet haben, wohl kaum eine ausländerfeindliche Handlung.

  15. swen sagt:

    “ich bin sicher, dass die täter ermittelt werden”. Schön wärs. 2 der Mörder sind ins ausland geflüchtet, nach Griechenland und die Türkei. Sie werden nicht gefunden und nicht ausgeliefert. Eine schande! Die Bundesrepublik sollte alle ihre wirtschaftlicher und sonstige Macht ausüben, dass Griechenland und die Türkei (mit deutschland befreundete Staaten)endlichfindet und ausliefert. Keine wirtschaftliche Unterstützung mehr für diese Länder, bis die Mörder ausgeliefert sind!