Alex-Mord: Alle frei

Im Falle des Mordes an Jonny K. gibt es vier Tatverdächtige. Dabei handelt es sich um türkische junge Männer um die 20. Einer von ihnen, der nach dem derzeitigen Ermittlungsstand Haupttäter und unmittelbar für den Tod des 20-jährigen Jonny K. verantwortlich sein soll, hat sich in einem Mercedes der S-Klasse in die Türkei abgesetzt. Seine drei mutmaßlichen Kumpane wurden von der Justiz auf freien Fuß gesetzt. Das löst – zurecht – bei Angehörigen und Freunden ihres Opfers Fassungslosigkeit aus.

„Wir sind total entsetzt und empört, daß die (…) Verdächtigen nicht in Untersuchungshaft gekommen sind“, sagt Kaze C., 29, der am Tattag zusammen mit seinem Freund Jonny K. von den Tätern angegriffen und geschlagen wurde. Das Vertrauen in den Rechtsstaat wird offenbar durch solche Entscheidungen nicht gestärkt.

Die zuständigen Richter argumentieren, die Verdächtigen seien familiär verankert, Fluchtgefahr bestehe deshalb nicht. Das erfolgreiche Absetzmanöver des mutmaßlichen Haupttäters belegt aber das genaue Gegenteil: Dessen familiärer Hintergrund funktioniert offenbar so gut, daß er seinen Aufenthaltsort frei wählen kann. Ein Luxus, den die meisten Deutschen nicht genießen.

Die Richter befinden, den drei Freigelassenen sei keine Tötungsabsicht nachzuweisen. Aber handelt ein körperlich kräftiger junger Mann, der in einer Gruppe zusammen mit anderen jungen Männern auf irgendeinen „Gegner“ mit Schlägen und Tritten einwirkt, nicht zumindest mit eventuellem Tötungsvorsatz? Muß er sich nicht ganz allgemein vorstellen können, daß sein Verhalten zur schweren körperlichen Beeinträchtigung eines Menschen führen wird? – Das deutsche Strafrecht läßt die Inhaftierung eines mit Eventualvorsatz handelnden mutmaßlichen Täters eines Kapitalverbrechens durchaus zu. Die Richter aber haben es vorgezogen, von dem ihnen durch das Gesetz eingeräumten Handlungsspielraum zum Vorteil der drei jungen türkischen Männer Gebrauch zu machen.

Davon geht eine verheerende Signalwirkung aus. Schwere körperliche Gewalt wird bagatellisiert. Dem nächsten potentiellen U-Bahn-Schläger werden die Ausreden regelrecht in den Mund gelegt, und zwar von denen, die im Richteramt eine Garentenstellung für den Schutz der Öffentlichkeit vor Kriminellen haben.

Das System des Wegschauens funktioniert nur, weil regelmäßig nicht die Fahrer der S-Klasse zu den Opfern gehören, sondern „Otto Normalverbraucher“, der als einziger im etablierten Politikbetrieb keine Lobby zu haben scheint. Und das wird so lange anhalten, bis sich Millionen Deutsche die Sache anders überlegen und statt der Wahlverweigerung – die größte Partei ist bei uns mit 40 bis 50 Prozent die der Nichtwähler – den Weg grundstürzender Veränderungen hin zur Stärkung des demokratischen Rechtsstaats wählen: mit ihrem Kreuz bei der Bürgerbewegung pro Deutschland.

Richter wie diejenigen, die jetzt in diesem spektakulären Mordfall eine für Viele unverständliche Entscheidung getroffen haben, arbeiten dem notwendigen Prozeß des Umdenkens bei den Deutschen zu. Zumindest dafür können wir ihnen dankbar sein …

Kategorie: Berlin

Kommentare (4)

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  1. Martin Brandt sagt:

    Warum hadert ihr mit der Richterentscheidung? “Alles kraß korrekt” würde mein türkischer Kumpel sagen, hätte ich denn einen.” Auch unsere Massenverdummungsblätter, verschämt Zeitungen (also Neuigkeiten) genannt, haben schon früh gegen diese unvernünftige Haltung der Einheimischen angekämft, von den Machorekruten ein gewisses Maß an Grundgesetztreue (also nicht Stehlen, nicht Morden-da war dann meist schon Schluß) zu erwarten. Eine deutsche (sic!!!) Zeitung schrieb:
    “Sie sind jung, mutig, mobil, hungrig, risikobereit, initiativ. Solche Menschen braucht das Land. Natürlich ist es nicht schön, wenn Jugendliche – ob mit türkischem oder libanesischem Hintergrund – in den Straßen von Berlin Banden bilden, Reviere verteidigen und mit Messern hantieren. Aber hinter der Kritik an ihrem Verhalten verbirgt sich oft bloß der Neid derer, die Vitalität als Bedrohung empfinden, weil sich die eigene Mobilität auf den Wechsel vom Einfamilienreihenhaus in die Seniorenresidenz beschränkt. Lieber ein paar junge, ausländische Intensivtäter als ein Heer von alten, intensiv passiven Eingeborenen. …..

    Eine solche Gesellschaft braucht vor allem junge, tatkräftige, durchsetzungsfähige, agile Menschen, um das psychologische Gesamtgefüge auszugleichen. Ein Volk, das schnurstracks in die Seniorenrepublik der Schneeköpfe tapst, schafft sich in der Tat selbst ab. Zu Recht beklagen wir die Kriminalität vieler ausländischer Jugendgangs. Aber das Maß an Phantasie, Mut und Vitalität, was deren Mitglieder oft aufbringen, zeigt auch: In diesen Menschen steckt, im Gegensatz zu den mentalen Altersheimern, noch ein Wille, ein Drang. Das sollten wir zu würdigen lernen – und uns fragen, wie wir die positiven Eigenschaften der Jugendlichen trennen können von den negativen Zielen, auf die sie sich richten. Wenn Deutschland nicht einmal mehr Jugendbanden hat, ist alles zu spät.”

    Aber wie sang schon Hans Hartz vor dreißig Jahren: “Dies ist unser Land, unser Land…. Doch dieses Land ist fest in and´rer Hand. Wer außen vorsteht, das sind wir.”

  2. Steffen sagt:

    Was denkst Du, Martin, würde Die Zeitung über Deutsche mit selbiger “Vitalität” schreiben, die sich gegen die Bereicherung wehren? Wie war das in Potsdam? Da greift ein besoffener, durch seine Herkunft geadelter Bereicherer 2 Deutsche an. Springt vital und mobil in die geparkte Faust. Sofort fliegt der Generalbundesanwalt ein, von Haftverschonung keine Spur. Rund um die Uhr Betroffenheitsorgien und kollektives Schuldgefasel. Doch selbst das Gericht konnte die Wahrheit nicht so ganz ignorieren. Plötzlich Schweigen! Und der liebe Ermyas M. macht gleich noch einen Betrug, er kassiert von den Gutmenschen 50.000 € Prozessunterstützung, holt sich aber noch Prozesskostenbeihilfe und steckt sich die 50.000 grinsend ein. Auch darüber Schweigen. Der Tod von Johnny geht direkt auf das Konto der rotgrünen Integrationsmafia und der gleichgeschalteten Medien. Da ist schon eine Realtätsverweigerung und Wahnkultur, die von der der Nazis nicht mehr weit entfernt ist. Die nächste Faschodiktatur steht uns bevor, diesmal nicht braun, sondern eben rotgrün. Die Folgen werden die Selben sein.

  3. Michael Marcellus sagt:

    Wie ich schon schrieb, wenn man in Berlin genügend Polizei überall hätte, dann würden solche Verbrechen nicht passieren. Da es aber doch den Politikern um das Sparen auf Kosten des Volkes geht, muss die Gesellschaft darunter leiden. Mit anderen Worten müssten diese Politiker, denen es nur um ihre eignen Vorteile geht, sofort abgewählt werden. Dann würde unsere Demokratie auch funktionieren!!!

  4. Hallo !
    Hier mein Film von der Trauerfeier Jonny K.
    auf meiner Seite http://www.videoproduktion-wenzel.de
    oder vimeo.com/52339610
    Gruß Wolfgang