Kinder als Drogenhändler

Zeitungsbericht über die Festnahme des 13jährigen Drogenhändlers

Zeitungsbericht über die Festnahme des 13jährigen Drogenhändlers

Derzeit macht der Fall eines 13-Jährigen Schlagzeilen, der in Berlin mit Drogen handelt und immer wieder den Behörden entwischt. Zuvor stand ein 11-Jähriger in den Schlagzeilen. Nach Angaben der Polizei, die einem Bericht des „Tagesspiegel“ zugrunde liegen, handelt es sich bei den Tätern um „Kinder und Jugendliche aus schwerkriminellen Großfamilien arabischen Ursprungs, die vorzugsweise in Neukölln, Wedding und Spandau systematisch Schutzgelderpressung, Drogenhandel, Raub, Diebstahl und Prostitution betreiben und sich gelegentlich Straßenschlachten liefern. Dabei geht es ‚nur’ um etwa 15 Clans mit bis zu 300 Mitgliedern. Eine kleine Minderheit unter den Familien mit doppeltem Flüchtlingsschicksal. Arabisch sprechende Kurden, die teilweise schon nach dem Ende des osmanischen Reichs aus dem äußersten Südosten der Türkei in den Libanon kamen. Als dort der Bürgerkrieg losbrach, suchten viele ihr Heil in Deutschland und Berlin. Häufig ohne Papiere, die unterwegs ‚verloren’ gingen.“

Wie kann es sein, daß der Berliner Innensenator Schwierigkeiten damit hat, 15 kriminellen arabischen Familienclans mit gerade einmal 300 Mitgliedern das Handwerk zu legen, die Berlin mit Rauschgift überschwemmen?

Offenbar verkennen die Verantwortlichen im Roten Rathaus die Struktur des Problems. Rote und Grüne stecken den Kopf in den Sand. Die CDU will die Kompetenzen der Jugendämter erweitern und die Möglichkeit schaffen, Kinder und Jugendliche auch ohne richterlichen Beschluß in Jugendheime einzuweisen. Dort ist indessen auch der 13jährige bereits mehrfach gelandet – und jeweils sofort wieder ausgebrochen. Denn Jugendheime sind keine Gefängnisse und deshalb auch nicht dementsprechend gesichert. Der CDU-Lösungsvorschlag ist dilettantisch und zudem rechtlich problematisch.

Das deutsche Strafrecht kennt eine Unterscheidung zwischen Täter und Erfüllungsgehilfe. Täter der in Rede stehenden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sind die (erwachsenen) Häupter der 15 kriminellen Familienclans. Die Kinder und Jugendlichen, die die Taten ausführen, sind lediglich Erfüllungsgehilfen und dürfen, weil sie strafunmündig sind, nicht belangt werden. Aber die Strukturen der 15 Clans könnten, falls der politische Wille dazu vorhanden wäre, aufgeklärt und die eigentlichen Täter, die erwachsen sind, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Polizei ist offenbar nahe an den Strippenziehern dran, sonst wäre sie wohl kaum in der Lage, derart präzise Angaben zum Täterkreis zu veröffentlichen. Jetzt täte ein konzertiertes Vorgehen von Polizei und Geheimdiensten Not!

Zu prüfen ist, ob es sich bei den Clans um kriminelle Vereinigungen im Sinne des Gesetzes handelt. Dies festzustellen steht indessen nur der Justiz zu, nicht der Politik.

Die erwachsenen Clanmitglieder werden sodann vor Gericht gestellt, verurteilt und inhaftiert, die minderjährigen Sprösslinge haben danach keine Adresse mehr, die sie anlaufen könnten, falls sie dem Jugendheim entfliehen. Mangels Hinterleuten wären sie zudem außerstande, sich weiter am Drogengeschäft zu beteiligen.

Nach Strafverbüßung werden die Sippschaften aus Deutschland abgeschoben und ihre Angehörigen mit einem lebenslangen Einreiseverbot belegt. Das ist weder rechtlich problematisch, noch moralisch fragwürdig: Wer in Deutschland Rauschgift verbreitet, hat in unserem Land nichts verloren.

Schade, daß bislang im Roten Rathaus (noch) keine politische Kraft verankert ist, die das Kriminalitätsproblem an der Wurzel packt. Die Chancen stehen indessen gut, daß sich das durch die Wahlen 2011 mit dem Landtagseinzug der Bürgerbewegung pro Deutschland ändern wird!

Kategorie: Berlin

Kommentare (5)

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  1. Peter Müller sagt:

    Meine Meinung zu diesem Thema:
    Ohne Strafverbüßung abschieben (damit es in der JVA) nicht zu Kontakten kommen kann.
    Das Einreiseverbot konsequent verfolgen und bei einem Verstoß diejenigen wegen Landfriedenbruchs verurteilen und dann an de Libanon übergeben damit dort eine Strafverfolgung wegen Rauchgifthandels erfolgt.
    Dort sind die Gefängnisse nicht so komfortabel!

  2. Michael Köppen sagt:

    das problem ist das deutschland und der libanon kein auslieferungsabkommen haben und der libanon sich schon jahrelang weigert kriminelle landsleute aufzunehmen
    die reichliche entwicklungshilfe ist natürlich wilkommen bei konsequenten politisch-wirtschaftlichen druck ließe sich das sicher ändern!

  3. U.Schmidt sagt:

    Mal sehen, wenn der deutsche Nachtwächterstaat die Entwicklungshilfe für den Libanon um den Betrag kürzt, den uns deutschen Steuerzahler diese kriminellen Scheinasylanten kosten – wetten, daß dann der Libanon (und ähnliche Staaten) ihre Landsleute ganz schnell zurücknehmen, denn mit den Kosten, die diese Klientel verursacht, kann man dort ganze Bootcamps betreiben! Aber nein, unsere politische Klasse der Gutmenschen will nicht, denn viele Arbeitsplätze dieser Traumtänzer hängen ab von der Betreuung dieser (und anderer) Krimineller. Wo ein Wille ist, findet sich immer ein Weg!

  4. DieterN sagt:

    Ihr Bericht über die kriminellen Clans in Berlin ist so unvollständig.

    Über die Kindertäter der letzten Tage zu berichten ist wichtig, nur das diese nichtzu den Clans gehören, besser gesagt, wahrscheinlich von Clanmitgliedern in Dörfern im Libanon rekrutiert werden Und mit gültigen Papieren in Flugzeuge verfrachtet werden. Hier nehmen sie den Kindern die Papiere ab.In Deutschland setzt man sie zum Drogenverkauf ein,weil sie nach eigener Altersangabe strafunmündig sind.

    Und jetzt kommt wieder der Staat und der Senat ins Geschäft. Angeblich ist es nicht möglich alleinreisende Kinder vom einchecken bis zur Landung in Deutschland zu betreuen und somit die Menschenhändler auszuschalten. Welche Macht hat eigendlich eine deutsche Regierung im
    Umgang mit Lufthansa und Co. Die deutsche Regierung macht sich zu Hand-Langern der kriminellen Banden und Kinderhandel.

    Der Berliner Senat tut schon lange nichts gegen diese bandenmäßig organisierten organisierten Familienclan.Ihnen werden Villen mit großen Garagen
    Zur Verfügung gestellt, damit die umfangreichen Familienmitglieder und Besucher aus der alten Heimat, sprich entführte Kinder, Platz finden. All das
    Zahlt der Senat. Alles weil angeblich niemand weiß woher sie kommen.Da Sollte man mal das Geld nehmen,was nur ein Kind ohne Papiere in unserem Land pro Jahr kostet(übrigens eine unglaubliche Summe mit der man gegen
    Die Verfechter dieser Einreisen die Grünen,Neokommunisten-Linke und auch SPD und FDP in Teilen,immer wieder konfrontieren sollte. Auch und
    Gerade im Wahlkampf.

    Aber zurück zum Senat und seinen “Taten”,sie übergibt die eingeschleusten Kinder solchen Organisationen wie die Treberhilfe(ich hoffe es hat Klick gemacht)
    Schule und soweiter findet nicht statt,dafür einen Fahrdienst für die “kleinen Gäste” mit standesgemäßem BMW. An eine Unterbringung weit weg von Berlin und den
    “Arbeitsmöglichkeiten”, hat dieser Senat sich keinen Gedanken gemacht.

    Diese Kinder oder Jugendlichen haben im Libanon Familien und man sollte alles Unternehmen ihnen ihre Kinder zurückzugeben.

  5. Manfred Schweiger sagt:

    Ich hatte mal was von Pro Köln und Pro NRW gehört und das war es auch und gleichzeitig lieferten die Massenmedien die Bewertung mit: Natürlich rechtslastig, weil (vermeintlich) gegen Ausländer gerichtet…Erst mit Bildung von Pro Deutschland habe ich intensiver mit dieser Bürgerbewegung beschäftigt.
    Dieser Vorwurf, das mit dem rechts, wird auch gegen Sarrazin und die erhoben, die einfach Erlebtes so darstellen, wie sie es empfinden, als Tatsachen.
    Die sogenannten ‚Gutmenschen’ diffamieren das als rechts, ausländerfeindlich oder Stammtischpolitik.
    Klar ist, dass nicht jeder sich mit einem Sarrazin anfreunden kann, dazu wirkt er zu spröde und seine Art ist schon recht gewöhnungsbedürftig, aber neben der Tatsache, dass die Fakten stimmen, liefern auch Sarrazin und die Stammtische keine Lösungen – genauso wenig wie unsere aktuellen Politiker.

    Diese beschäftigen sich (meist) nur mit sich selber (wie kann ein abgewählter Ministerpräsident für weitere fünf Jahre alle Insignien der Macht behalten wollen, wie weit hat dieser Mensch schon abgehoben?), betreiben Lobbyismus und achten aber sehr genau drauf, dass keine weitere politische Kraft in ihre Machtzirkel einbricht.
    Zur Erinnerung, auch die Grünen haben es ja auch mal geschafft und wetten, auch die Linken werden es schaffen, aber in diesem Prozess haben sie sich verfremdet und sind immer weiter von Ihren Zielen abgerückt.

    Für mich ist es jedoch Fakt, dass wir endlich was ändern müssen! Wer wie ich häufig in Neukölln Nord zu tun hat, versteht unsere Politiker nicht mehr- man beschäftigt sich mit Nebenschauplätzen der Politik, Normen für Salatgurken und man ist fleißig dabei, Gruppen und Schichten der Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen: Arme gegen noch Ärmere, Dicke gegen Dünne, Alte gegen Junge, Linke gegen Rechte.

    Doch halt; die offizielle Politik hetzt nicht Deutsche gegen Ausländer auf, nicht mit Worten, aber leider durch Geschehenlassen.

    Parallelgesellschaften werden zugelassen, Schulklassen mit nur zwei deutschsprachigen Kindern geduldet, Deutsche können als Rassisten beschimpft werden, kriminelle arabische Großfamilien geht man nicht ‚an die Wäsche’, kriminelle Kindern können Drogenhandel betreiben…Wer sich wagt, das anzusprechen und zu kritisieren, wird als rechts stigmatisiert.

    Doch was ist rechts? Für mich sind die Begriffe „links“ und „rechts“ nur Worthülsen und ohne Inhalt, Linksautonome und rechte Schläger sind schlichtweg nur Gewalttäter, denen man keine politischen Inhalte andichten sollte, bestenfalls werden sie nur für politische Ziele benutzt und missbraucht.

    Wenn also keine der gegenwärtigen politischen Kräfte nachhaltig offensichtliche Missstände beseitigen will oder kann, dann ist es geradezu legitim, dass eine Bürgerbewegung entstehen muss und auf Änderungen dringt.
    In unserer Gesellschaft gärt es (und daran ändern auch nicht die wieder eintretenden wirtschaftlichen Daten etwas!) und diese Unzufriedenheit bringt immer neue politische Gruppen und Grüppchen hervor.

    Pro Deutschland muss, um in Farben zu sprechen, rote, schwarze, gelbe und grüne Elemente in ihrer Politik aufweisen, denn so ist unsere Gesellschaft. Entscheidet sich Pro Deutschland gegen eine dieser Farben, dann hat sie schon verloren, dann kann sie sich gleich einer der etablierten Parteien anschließen. Der Mensch, sprich auch der Humanismus, muss im Zentrum des Denkens und Handelns stehen.

    Natürlich kann die Ausländerpolitik nicht das Einzige sein, womit sich Pro Deutschland beschäftigen sollte und laut ihrem Programm auch nicht will.
    Vollbeschäftigung ist dabei ebenso wichtig und, dass mit Grundbedürfnissen (Wohnung, Kleidung, Bildung, Energie und Nahrungsmittel) nicht spekuliert werden darf.
    Pharmaindustrie, Erdöl- und Energiekonzerne, Großbanken und die Konzerne, deren einziger Maßstab das shareholder value ist, sind unter staatlicher Kontrolle zu nehmen und mit Strafen bei Verstößen zu sanktionieren, dabei hat der einzelne Manager, Vorstand oder Aufsichtsrat für Verstöße gerade zu stehen.

    Pro Deutschland könnte eine politische neue und erfolgreiche Kraft sein, das Programm ist sicherlich noch zu verfeinern, um ein größeres Bürgerspektrum anzusprechen. Neu an dieser Bürgerbewegung ist, dass sie sich traut, sich national zu geben und damit so zu sein, wie die die meisten Staaten dieser Welt…

    Den Initiatoren ist dringend zu empfehlen, sich nicht mit politischen Extremisten, egal welcher Schattierung, einzulassen, auch kann es nicht schaden, dem ’Volk aufs Maul zu schauen’, weil eine bestimmte Menge Populismus immer notwendig ist, damit das Volk auch zuhört…

    Wenn man sieht, welche Impulse ein Lafontaine einer Partei geben kann (man mag zu dieser Partei stehen wie man will), ist es Pro Deutschland zu wünschen, integere Prominente für ihre Ziele zu begeistern und als Leitfiguren zu ‚installieren’, denn Menschen brauchen Leitbilder, ein Manfred Rouhs mag zwar ein kluger und netter Kerl sein, aber er muss sich seine Meriten noch erkämpfen.

    Abschließend: Wichtig ist, dass viele Menschen, Arbeiter, Angestellte, Intellektuelle den Weg zu dieser Bürgerbewegung finden und mit ihren Erfahrungen und Wissen das politische Leben in Deutschland neu gestalten.

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