Steglitz-Zehlendorf


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Kreisvorsitzender:                                  Alexander Papenfuß

Telefon: 030 – 66 40 84 13

eMail: info@berlin-brummt.de

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Auf einem rund 33.000 Quadratmeter großen Gelände an der Potsdamer Chausse läßt die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung derzeit rund drei Millionen Euro verbauen, um einen Dauer-Campingplatz für voraussichtlich 150 Sinti und Roma einzurichten. Die „BZ“ berichtete darüber. Betreuer der Anlage, deren Fertigstellung im August geplant ist, soll der „Verein zum Erhalt der Kultur deutscher Sinti und Roma“ sein. In der Mitte entsteht ein Multi-Funktionsgebäude mit Büros, Lager- und Aufenthaltsräumen sowie den obligatorischen Toilettenanlagen. 34 Dauer-Stellplätze sind vorgesehen, die 98 Euro Miete pro Woche kosten sollen. WEITERLESEN


pro Nachtflugverbot, contra Flugschleifen

Wieder einmal sind Berliner Bürger von Politikern verschaukelt worden. Ihnen wurde vorenthalten, daß künftig Flugzeuge, die den Flughafen Schönefeld anfliegen, eine weite Schleife über den Berliner Norden drehen dürfen. Das mag für die Fluggesellschaften Vorteile haben, belastet aber mehrere hunderttausend Menschen sowohl unerwartet als auch unnötig. Mit etwas mehr Aufwand lassen sich Flugschleifen über Gebiete außerhalb des Ballungsraums verlegen.

Die Bürgerbewegung pro Deutschland fordert eine unmißverständliche Prioritätensetzung der Berliner Landespolitik im Umgang mit dem Flugverkehr: Bürgerinteressen haben Vorrang vor den ökonomischen Belangen der Fluggesellschaften.

Pro Deutschland fordert:

1.) Ein konsequentes Nachtflugverbot für Berlin. Kein Flugverkehr zwischen 22.00 Uhr und 7.00 Uhr.

2.) Keine Flugschleifen über Berlin, egal in welche Himmelsrichtung.

Bitte geben Sie uns mit Ihrer Stimme bei den Berlin-Wahlen 2011 die Möglichkeit, für diese beiden Forderungen im Abgeordnetenhaus Stellung zu beziehen!


Treitschke-Straße bleibt

Nachdem im Kulturausschuß die von der SPD vorgeschlagene Umbenennung der von-Treitschke-Straße nach Maria Rimkus mit der Mehrheit von CDU und Grünen abgelehnt wurde, dürfte das Umbenennungs-Vorhaben erst einmal vom Tisch sein. Das begrüßt die Bürgerbewegung pro Deutschland ausdrücklich. Die Mehrheitsfraktionen wollen statt dessen den benachbarten Park nach dem Ranke-Schüler Harry Bresslau benennen, der Treitschkes Ansichten widersprochen hat. Das wird bei pro Deutschland wohlwollend zur Kenntnis genommen, während die Bürgerbewegung den Plan, Informationstafeln mit einer Distanzierung vom Namensgeber in der nach Treitschke benannten Straße aufzustellen, als in sich widersprüchlich ablehnt.


Heinrich Gotthard von Treitschke * 15.9.1834 Dresden † 28.4.1896 Berlin

 

Nein zur Umbenennung der Treitschkestr.

Pro Deutschland lehnt die von der SPD geforderte Umbenennung der Steglitzer Treitschke-Straße als unhistorisch ab. Die SPD legt Wert auf die Tilgung des Straßennamens vor dem beschlossenen Verkauf eines Teils der Straße an einen Karstadt-Investoren, damit das dort geplante neue Einkaufszentrum nicht mit dem wilhelminischen Historiker Heinrich von Treitschke in Verbindung gebracht wird, nach dem die Straße seit mehr als hundert Jahren benannt ist.

Von Treitschke lebte von 1834 bis 1896 und gilt als einer der wichtigsten Historiker des Bismarck-Reiches. Ihm wird vor allem die von ihm stammende und später von Goebbels mißbrauchte Losung „Die Juden sind unser Unglück“ zum Vorwurf gemacht. Zweifellos klingt eine solche Formulierung heute menschenverachtend und aggressiv-antisemitisch. Treitschke dagegen brachte damit wohl eher ein von Melancholie als von Vernichtungswillen geprägtes Verhältnis zu den Juden zum Ausdruck. Den Rassenwahn spätere Zeiten hatte er sich noch gar nicht vorstellen können.

Wenn wir mitten in Berlin eine Allee haben, die nach Karl Marx benannt ist, dem Schöpfer einer Ideologie, die von Stalin bis Pol Pot für die größte Serie von Massenmorden in der Geschichte der Menschheit mißbraucht worden ist, warum soll dann die Treitschke-Straße umbenannt werden? – Niemand kann sich seinem Schicksal und seiner Geschichte entziehen. Eine Straßen-Umbenennung bringt für die betroffenen Anwohner stets eine ganze Reihe von handfesten Nachteilen mit sich, die im Falle der Treitschke-Straße offensichtlich nicht gerechtfertigt sind.