Marzahn-Hellersdorf
Die Linken in Marzahn mauern sich wieder einmal ein, und die Blockflöten von der CDU machen mit. Foto: Rolf Neumann / pixelio.de
Bunte Vielfalt statt roter Einfalt!
Weltoffen und tolerant, doch von den Linken verkannt: Die seit einigen Wochen in Berlin-Marzahn beheimatete Bürgerbewegung pro Deutschland soll unter Druck gesetzt werden. Nicht nur die im Bezirk dominierenden Linken sind sich nicht zu schade, alles erdenklich mögliche zu versuchen, die Rechtsstaatlichkeit außer Kraft zu setzen, um uns zu schaden. Jetzt stimmten auch die Marzahner Bezirksverordneten von CDU, Grünen und SPD für einen Antrag mit dem vielversprechenden Namen „Bunte Vielfalt in Marzahn Hellersdorf“. Der Antrag hat zum Ziel, die Aufhebung des Mietvertrages für das Hauptstadtbüro der Bürgerbewegung pro Deutschland zu erwirken. WEITER
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In Marzahn gehen die Lichter aus
Defekte Glühlampen in öffentlichen Parks und Gärten des Bezirks Marzahn Hellersdorf werden ab sofort nicht mehr repariert. Das zuständige Bezirksamt hat einen Ausgabenstop verhängt – angeblich aus Kostengründen. Dabei besteht dringender Handlungsbedarf. So ist z.B. die Wegbeleuchtung durch den Springpfuhlpark, entlang des Akazienwäldchens, weitestgehend defekt. Nur noch zwei von siebzehn Lampen funktionieren. WEITER
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Offensiv gegen Jugendgewalt
Die Bürgerbewegung pro Deutschland fordert ein Aktionsprogramm des Senats gegen die immer weiter ausufernde Jugendgewalt in Marzahn-Hellersdorf. Wie aus Innensenator Körtings Kriminalitätsbericht für 2006 hervorgeht, gehört Marzahn-Hellersdorf zu den Zentren der Jugendkriminalität in Berlin. Gesamtstädtisch wurden im vergangenen Jahr 4.751 Tatverdächtige ermittelt, von denen laut Körting 2.125 aus Zuwanderer-Familien stammen. 1.302 von ihnen hatten einen ausländischen und 823 einen deutschen Paß.
Neben den bekannten multi-kulturellen Problemen spielt für die Jugendgewalt in Marzahn-Hellersdorf, die hier leider zu einem sehr großen Teil auch von deutschen Jugendlichen ausgeht, die Perspektivlosigkeit junger Menschen und das mangelnde Freizeitangebot eine Rolle. Viele junge Leute wissen am Mittag nach der Schule nichts mit sich anzufangen. Sie begehen Dummheiten einfach aus Langeweile oder infolge übermäßigen Alkoholkonsums. Noch schlimmer ist es bei frustrierten jungen Erwachsenen ohne Lehrstelle und ohne eine Chance für ihre Zukunft. Hier könnte ein attraktives Freizeit-Angebot beispielsweise in Gestalt der Förderung bündischer Jugend-Aktivitäten durch den Senat weiterhelfen. (Spannend finden wir z.B. die Fahrten, die der Freibund organisiert.) Noch besser wäre natürlich eine erfolgreiche Beschäftigungspolitik!
















