Islamistischer Terrorismus – eine Bilanz

15. Mai 2016
august2012

Seit 14 Jahren überziehen radikale Islamisten ganz Europa mit Attentaten. Leidtragende sind nicht Politiker, sondern einfache Bürger, die Opfer grausamer Gewalthandlungen werden. Dies wurde möglich durch eine undurchsichtige Asylpolitik, die gerade radikalen Kräften genügend Möglichkeiten gab und gibt, um zu uns zukommen – und nötigenfalls unterzutauchen. Gegen die Parallelgesellschaften, wie wir sie in vielen großen Städten Deutschlands und Belgiens haben oder in den Vororten von Paris vorfinden, wird kein Finger gerührt, und bestehende mafiöse Strukturen werden toleriert.

Demo im August 2012 vor der As-Sahaba-Moschee im Wedding, gegründet vom Kultusminister des Islamischen Staates (IS). Damals wurde unsere Islamismus-Kritik noch belächelt.

Demo im August 2012 vor der As-Sahaba-Moschee im Wedding, gegründet vom Kultusminister des Islamischen Staates (IS). Damals wurde unsere Islamismus-Kritik noch belächelt.

In Berlin und in Nordrhein-Westfalen gibt es eine sehr aktive Salafistenszene, die regelmäßig Kundgebungen anmeldet, junge Männer und Frauen für den „Jihad“, den heiligen Krieg, anwirbt und Hasspredigten in Moscheen hält. Selbst vor Mordanschlägen schrecken diese Fanatiker nicht zurück und versuchten vor vier Jahren, mehrere Personen aus dem islamkritischen Spektrum zu töten. Auch führende Mitglieder unserer Bürgerbewegung standen auf ihren Todeslisten.

Die Anschläge in Paris und Brüssel kamen nicht überraschend. Sie waren offenbar Teil eines Plans, der vorsieht, ganz Europa zu destabilisieren und am Ende kulturell zu zerstören. Auch in Zukunft rechnen die Sicherheitsbehörden mit Attentaten – und zwar insbesondere in Frankreich, Belgien und Deutschland.

Auf dem Weg zur Al-Nur-Moschee in Neukölln, ebenfalls im August 2012. In dieser Moschee wird zur Ermordung von Christen und Juden aufgerufen.

Auf dem Weg zur Al-Nur-Moschee in Neukölln, ebenfalls im August 2012. In dieser Moschee wird zur Ermordung von Christen und Juden aufgerufen.

Schon jetzt ist die Liste der Opfer islamistischer Attentate in Europa lang:

-> 6.10.2002 in Luxemburg (Schiff Limburg) mit 1 Todesopfer und 12 Verletzten

-> 11.03.2004 in Spanien (Zuganschläge) mit 191 Todesopfern und 2051 Verletzten

-> 07.07.2005 in Großbritannien (London) mit 56 Todesopfern und 700 Verletzten

-> 29.03.2010 in Russland (Moskauer Metro) mit 40 Todesopfern und mehr als 100 Verletzten

-> 27.06.2010 in Bosnien und Herzegowina (Anschlag auf eine Polizeistation) mit 1 Todesopfer und 5 Verletzten

-> 29.12.2013 in Russland (Wolgograd) mit mindestens 16 Todesopfern

-> 24.05.2014 in Belgien (Jüdisches Museum Brüssel) mit 4 Todesopfern

-> 07.02.2015 in Frankreich (Charlie Hebdo) mit 12 Todesopfern

-> 27.04.2015 in Bosnien und Herzegowina (Anschlag auf eine Polizeistation) mit 1 Todesopfer und 2 Verletzten

-> 21.08.2015 in Belgien (Anschlag auf den Zug Thalys) mit 2 Verletzten

-> 13.11.2015 in Frankreich (Anschlagserie in Paris) mit 130 Todesopfern und 352 Verletzten

-> 18.11.2015 in Bosnien und Herzegowina (Sarajevo) mit 2 Todesopfern und 5 Verletzten

-> 22.03.2016 in Belgien (Terroranschläge in Brüssel) mit mindestens 38 Todesopfern und ca. 340 Verletzten

Bento Motopa, Jahrgang 1994, Industrie-Elektriker, ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines mosambikanischen Vaters. Er kandidiert für pro Deutschland am 18. September für das Abgeordnetenhaus und für die Bezirksverordnetenversammlung Pankow.

Bento Motopa, Jahrgang 1994, Industrie-Elektriker, ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines mosambikanischen Vaters. Er kandidiert für pro Deutschland am 18. September für das Abgeordnetenhaus und für die Bezirksverordnetenversammlung Pankow.

Bei uns in Berlin wird die islamistische Szene immer stärker. Menschen jüdischen Glaubens können sich nicht mehr gefahrlos im ganzen Stadtgebiet aufhalten, und gerade in Stadtteilen wie Kreuzberg und Neukölln-Nord stellen aggressive junge muslimische Männer tatsächlichen oder vermeintlichen Gegnern des Islam nach. Selbst die Polizei traut sich nur selten, in solchen Gegenden Präsenz zu zeigen, da die Beamten dort oftmals massive Anfeindungen erfahren. Der Innensenator zählt 700 Hassprediger in unserer Stadt, von denen mehr als die Hälfte als gewaltbereit gelten. Kein Wunder, daß Fachleute die Gefahr eines islamistischen Anschlags in Berlin als hoch einschätzen.

Die Politik tut wenig, um die Risiken zu verkleinern. Unsere Polizei wurde kaputt gespart. Die Schießstände zerfallen, Schießübungen können nicht mehr stattfinden, das Personal wurde dezimiert – und die Stimmung gegen Polizeibeamte heizt sich in unterschiedlichen Milieus immer weiter auf. Die Öffentlichkeit ist zu Recht verunsichert, und die Medien verschleiern und spielen die Gefahr herunter.

Wir, die Bürgerbewegung pro Deutschland, sprechen das Problem eines immer stärker werdenden Islamismus seit mehr als zehn Jahren offen an und fordern ein Verbot aller radikal-islamistischen Vereinigungen in unserem Land. Wir haben bundesweit vor den Moscheen und anderen Zentren radikaler Islamisten demonstriert und dadurch Politikern und Journalisten das Wegschauen erschwert. Wir fordern die Wiederherstellung sicher Grenzen und Asyl nicht für jedermann, sondern nur für Menschen, die in ihrem Land nachvollziehbar politisch oder religiös aktiv sind und deshalb verfolgt werden.

Bei der Berlin-Wahl am 18. September werden wir die erforderliche Kritik an den Islamisten ins Abgeordnetenhaus tragen – als demokratische Alternative zu Schwarz und Rot!

Bento Motopa